DIE NEUE WIENER DOMORGEL

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Riesenorgel + Chororgel

Warum muss die Riesenorgel erneuert werden?

Beim verheerenden Dombrand im April 1945 wurde die alte Riesenorgel, die 1886 vom renommierten deutschen Orgelbauer Eberhard Friedrich Walcker auf der Westempore des Stephansdoms erbaut wurde, völlig zerstört. Zum letzen Mal wurde sie kurz vor dem Brand am Ostersonntag 1945 gespielt. Ab 1956 erbaute der Wiener Orgelbauer Johann M. Kauffmann dann ein neues Instrument mit rund 10.000 Pfeifen, das 1960 als Abschluss des Wiederaufbaus von St. Stephan eingeweiht wurde. Doch von Anfang an gab es akustische Probleme mit der größten Orgel Österreichs und sie verstummte, als 1991 eine vollmechanische Chororgel der Firma Rieger Orgelbau im vorderen Bereich des Doms eingeweiht wurde.

 

Optisch unverändert wird die Riesenorgel ab dem Ostersonntag 2020 mit einem neuem Klangkonzept und einer neuen technischen Anlage wieder zum Leben erweckt. Durch den Zusammenschluss der Chororgel von 1991 (55 Register) und der Riesenorgel (125 Register) wird es erstmals in der Geschichte des Doms möglich sein, den Raum von einem Zentralspieltisch aus mehrdimensional klanglich auszufüllen. So wird die neue Domorgelanlage, die von der Firma Rieger Orgelbau aus Vorarlberg (A) erstellt wird, mit 180 Registern der anspruchsvollen Akustik des Wiener Stephansdoms gerecht. 

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